Das etwas andere Rasseportrait Welsh Corgi ... ;-)





Corgis sieht man in Deutschland nur selten, also bleibt einem nur, die Rasseportraits zu lesen, wenn man mehr wissen will.
Davon gibt es vieleviele, allerdings einige…. nuja, ich weiß nicht wirklich, ob der- oder diejenigen, die dat geschrieben haben, wirklich schon mal einen Corgi gesehen haben???
Darum also füge ich der Sammlung hier noch ein Rasseportrait hinzu, Ihr dividiert am besten den Inhalt all dieser Rasseportraits durch die Anzahl und haltet Euch an den Durchschnitt…;-)
Es ist - so im Laufe der Zeit und nach etlichen E-Mail-Fragen - immer länger geworden, da es ja leider immer noch kein "richtiges" Buch zum Welsh Corgi in Germany gibt. Vielleicht sollte mal einer eines schreiben...*g*

Charakter:
Es gibt Leute, die behaupten, "Corgi" hieße auf walisisch so etwa "Kleiner Hund".
Ich habe das früher auch geglaubt, aber mittlerweile denke ich, es muß noch sone Art walisische Geheimsprache geben?
Und nach der bedeutet Corgi ganz klar: "Großer Dickkopf"!!!
Corgis sind keine Engelchen, aber sie haben es prima drauf, so zu tun, als ob!

Es gibt den Corgi in zwei Ausführungen:

Varianten:
Cardigan Welsh Corgi und Pembroke Welsh Corgi.
Die Rassestandards schenke ich mir mal, man kann sie auf beinahe jeder Züchterseite nachlesen und das ist es ja wohl auch nicht, was ihr wissen wollt, oder?

Wenn man also einen Cardi-Besitzer fragt, warum es denn nun partout und unbedingt ein Cardigan sein musste, bekommt man meist alle möglichen Antworten, fast immer jedoch diese hier:
„Weil er mir einfach besser gefällt!“
Eine sehr vernünftige Ansicht!

Fragt man einen Pem-Besitzer, tja, dann bekommt man eben auch so verschiedenerlei zu hören, aber eben immer auch:
„Weil er mir einfach besser gefällt!“
Eine kluge Einstellung!


Cardigan, blue merle - Pembroke, red-white - Pembroke, tricolour


Schauen wir uns die beiden Rassen mal genauer an, sind sie gar nicht soooo unterschiedlich, wie immer behauptet wird. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, wurden die beiden Varianten doch noch bis in die Dreißiger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts zuweilen gekreuzt.

Da wäre zunächst einmal die Sache mit dem Schwanz:
Beim Cardigan ist er immerimmer lang! Und er sollte bitteschön runterbammeln. Sagt das eurem Cardi-Rüden aber, bevor ihr mit ihm in den Ring steigt und er seinen Lieblingskontrahenten sieht!
Nachdem sich in Deutschland nun endlich das Kupierverbot durchgesetzt hat, gibt es den Pembroke dagegen mit allen Schwanzlängen: angeboren kurz-, mittel- oder auch richtig langschwänzig.
Letzteres mit weißem Spitzerl... ;-)


Um doch mal kurz den Rassestandard zu bemühen, im Ursprungsland des Pems heißt es:
"Tail short, preferably natural - Rute kurz, vorzugsweise angeboren"...
Runterhängen sollte das Schwanzerl auch, tut es aber nicht immer. Ist eh viel praktischer, dreckt nicht so schnell ein.
Und wie wichtig ist nun die Schwanzlänge?
Schwer zu sagen, unter den Züchtern scheint manchmal so etwas, wie ein „Krieg der Schwänze“ zu herrschen. Nonsens, wenn ihr mich fragt. Wozu der Streit, wenn dann bei einer Ausstellung vom Richter der „Natural Bob“ begutachtet wird und sein Kommentar lautet: „Kurzer Schwanz? Na, ist auch kein Fehler...“

Meine persönliche Meinung dazu ist, man möge bitte nicht vergessen, daß so ein Hundeschwänzchen ein wichtiges Kommunikationsmittel ist!
Bommel hat mit seinem langen Schwanz deutlich mehr Ausdrucksmittel, als Rieki mit ihrem Baguettebrötchenschwanz. Allerdings kann kein anderer Hund sein Schwänzchen so akkurat zu einem Stinkefinger aufstellen, wie sie...

Ein weiterer Unterschied zwischen Cardi und Pem, sind die Farben, in denen sie vorkommen dürfen.
Während es den Pembroke nur in tricolour, sable und red-white gibt, dürfen die Züchter beim Cardigan viel tiefer in den Farbtopf greifen:
Neben rot und tricolour auch in brindle und blue merle:


Cardi-Papa mit Sohn: tricolour und brindle

In der Regel ist der Cardigan die größere und schwerere Ausführung des Welsh Corgis.
Ich sage „in der Regel“, weil es durchaus auch mal sein kann, daß ein großer Pem einen kleinen Cardi überbietet, was das betrifft. Und das durchaus nicht nur, weil er zu fett ist, sondern weil er einfach mal so groß ist, wie er ist. Und es ist schon ein Unterschied, ob 12 oder 18 Kilo auf einem herumhüpfen...!

In der Regel ist der Cardi auch die längere Variante.
Wer also ein Platzproblem hat, ist vielleicht mit dem Pem doch besser beraten. Immerhin passen zwei kleine Ausgaben davon auch problemlos in eine 50x80 cm Transporttasche oder in einen Fahrradanhänger.
Vermutlich passen auch mehr Pems als Cardis in ein durchschnittliches Bett. Ich sage „vermutlich“ denn meine Erfahrungen sind diesbezüglich rein theoretischer Natur. Mein Eheliebster wiederum hat nachts schon Besuch von Cardi- und von Pem-Mädchen gehabt.
Er sollte es also eigentlich wissen, aber er schweigt darüber, Mann ist eben Gentleman...



Wie gesagt, man kann sich auch anschmieren, und erwischt einen GROSSEN Pem!

Ein weiterer Vorteil von großer und würdiger Optik ist freilich, daß nicht JEDER angerannt kommt und das süße Hundi streicheln will.
Wollen wir nun wirklich die charakterlichen Unterschiede auseinanderpflücken??? Ich bin dagegen! Sehr sogar!
Natürlich gibt es Eigenschaften, die bei den Vertretern derselben Rasse relativ häufig vorkommen.
(So ist also ein hyperaktiver Bernhardiner, wenn er denn über ein bestimmtes Alter hinaus ist, ebenso wenig die Regel, wie ein schlafmütziger Jack Russel. Aber es gibt sie!)
Darum glaube ich, daß ich mich auch nicht zu sehr vorwage, wenn ich mal ganz kühn behaupte, daß eigentlich so ziemlich JEDER Corgi recht eigenwillig ist. Und das darum (ich klau mal bei mir selbst): „Corgis, die Menschen halten, Verzeihung, Menschen, die Corgis halten, über ein gesundes Durchsetzungsvermögen und eine gute Portion Gelassenheit verfügen sollten. Sinn für Humor tät sicher auch nicht schaden, obwohl, der kommt dann eigentlich fast von selbst. Im Gegenzug kann man sich dafür sicher sein, daß Langeweile oder gar Trübsinn in Zukunft einen großen Bogen um einen machen werden!“

Ansonsten, es gibt ihn natürlich, den ernsthaften, würdigen Corgi.
Es gibt auch den absolut loyalen Corgi, genauso, wie es den Diplomaten gibt, den Schelm, den Angsthasen, die Nervensäge, den Pascha, den Kläffer, den Stillen, den Aufmüpfigen, den Drauflos, den Ichüberlegerstnoch, die Diva, die Abenteuerin, den Schafehüter, den Etepedeten, die Prinzessin, die Bauerndirn... es gibt IndianerJones, Krankenschwestern, Tarzans, Kindermädchen, Captain Kirks und Mister Spocks, Schauspieler (sind sie eigentlich fast alle! *ggg*), Buchhalter, Polizisten, Clowns, Gärtner, Trapez- und Lebenskünstler.... und so weiter und so fort, kurz gesagt (um mal bei Mister Spock zu bleiben):
"Unendliche Mannigfaltigkeit in unendlicher Kombination!"
Aber ob nun Cardigan oder Pembroke drüber steht, das lässt sich vorher nicht sagen!
Wenn Ihr jetzt immer noch unschlüssig seid, dann nehmt doch einfach den, der Euch am besten gefällt!
Und freut euch an den Unterschieden.....

Rüde oder Hündin?
"Rüden sind aufmüpfig und raufen - Hündinnen sind lieb und leicht zu lenken!" ist auch so ein beliebtes Schubladendenken, was dazu führt, daß bei Corgi-Würfen die Hündinnen im Allgemeinen weggehen, wie warme Semmeln, die Rüden jedoch zuweilen "Ladenhüter" bleiben.


Pembroke-Rüde, 1 Jahr alt - Pembroke-Hündin, 3 Monate


Auch unser erster Corgi sollte eigentlich eine Hündin werden, einfach, weil ich vorher vom Cocker, über Schäferhund bis hin zum Doggen-Rottweilermix nur Hündinnen unter meinen Fittichen hatte und sicher war, damit zurecht zu kommen.
Und dann kam Bommel.
Bommel ist der sanfteste und subtilste Corgi-Rüde, der mir je begegnet ist, er löst alle seine Probleme grundsätzlich rein gewaltfrei, notfalls, indem er sie einfach ignoriert.
Das geht? Das geht!
Als Spielgefährte für Bommel sollte dann aber doch ein Mädel her: Nomen est omen, ihr Name lautet "Intrepid Rieke"!
Ich fand etwas weibliche Unterstützung bei zeitweilig vier Mannsbildern im Hause ganz nett und Rieki ist in der Tat so anhänglich, zärtlich und lieb zu uns, wie man es sich nur vorstellen kann - aber ihre Intimfeindschaften mit anderen Hündinnen (welche immer mindestens gleich groß oder auch viermal so groß sind, wie unser Hundefloh!) sind inzwischen legendär!!
Außerdem führt sie die Beinamen "Madam Muff-Muff" und "Klein-Piranha" nicht ohne Grund!
"Ganz bestimmt keine Hündin!" sagte ich also, als bei einem Cardigan-Wurf für einige Welpen die Abnehmer fehlten, "keinen Zickenkrieg, das halte ich nicht aus!" Somit zog der Bär bei uns ein, ein Cardigan-Rüde.
Das geht? Das geht!
Bär ist, obwohl längst erwachsen, und obwohl Bommel inzwischen in der Veteranenklasse mitspielen kann, immer noch "das Kind".
Seine Allüren, Alleinherrscher zu sein, hat er längst abgelegt, zuweilen ist es sogar so, daß er etwas hilflos vor dem Imponiergehabe anderer Rüden "da draußen" steht - denn im Corgihouse wird nur nett gerauft!
Wollt Ihr nun wissen, wer hier der Oberboss ist, der alle um die Pfote wickelt?
Na, das Bommele natürlich!
Also, "Hündinnen sind aufmüpfig und raufen - Rüden sind lieb und leicht zu lenken?" Nein, das ganz bestimmt auch nicht. Was ich damit sagen will, ist: Schaut Euch lieber die Welpen beim Züchter genauer an, dann werdet ihr mehr Glück dabei haben, den zu Euch passenden Hund zu wählen, als wenn Ihr Euch von Schubladendenken auf's Glatteis führen lasst.

Größe und Gewicht:
Der Pem bringt in der Regel etwa zwischen 10-14 Kilo auf die Waage, der Cardi etwa 11-18 Kilo.
Bei gesunder Ernährung.
10kg schon können verdammt viel sein, wenn man einen verletzten Hund stundenlang durch den Wald tragen muß. Aber man KANN sie zumindest tragen!
Sie sind etwa 25-30cm hoch.
Zumindest glauben WIR das, sie selbst messen ihre Schulterhöhe mindestens in inch!
Mindestens!
Sie leiden alle ein bissel an Größenwahn: Ein äußerlich 30 cm großer Corgi ist innerlich etwa 30 inch groß, denke ich mal…ja, dat kommt hin!

Haltung:
Ein Hund gehört zu seinem Rudel!
Besteht sein Rudel aus uns Menschen, gehört er auch dorthin und nicht etwa in einen Zwinger oder Käfig vor dem Haus!
Ich moralisiere Euch zuviel?
Erinnert Euch an den Vertrag den Menschen und Hunde geschlossen haben:
"Sein Name ist nicht mehr Wilder Hund; sein Name ist Erster Freund, denn er wird unser Freund sein für immer und immer...."
Und darum geben wir ihm nicht nur zu fressen, sondern lassen ihn auch in unserer Höhle wohnen und nicht etwa davor...!
Sehr schön nachzulesen bei Rudyard Kipling: Die Katze, die allein spazierenging...

Ernährung:
Der durchschnittliche Corgantus saurus ist ziemlich verfressen.
Nee, nicht alle, die Mädels mäkeln auch ganz gerne mal, aber die meisten…!


Verfressenheit hat den Nachteil, dass man schon verflixt aufpassen muß, dass der Hund nicht zu dick wird, und den Vorteil, dass man immer was hat, womit man ihn "überreden" kann.

Erziehung:
ist ein MUSS!
Ein Corgi ist kein Ja-Mama!-Hund!!!
Man MUSS ihn schon überzeugen!
Corgis sind keine Schoß- oder Toyhunde und wer sich einen Corgi zulegt, weil "er doch so süss" sei, der wird unter Umständen gewaltige Probleme bekommen: Denn Corgis sind Hütetreibhunde, haben respektive auch den Witz, Intellekt und die Begabung zur selbständigen Entscheidung, die ein Hütehund nunmal braucht!
Um einen Corgi zu erziehen, bedarf es mindestens eines eben so dicken Schädel, wie ihn ein Corgi hat!

Wenn Ihr das nicht weitersagt: Keiner meiner Hunde ist perfekt erzogen.
Schön wär's ja! Sie machen im Großen und Ganzen, was ich von ihnen will, aber sie zeigen mir immer mal wieder auch den Stinkefinger.
DAS kann ich aber auch… ;-)) und so ergänzen wir uns prima!
Wichtig für die Erziehung sind ein gesundes Selbstbewusstsein, Konsequenz und Wissen seitens des Menschen. Lernt corgisch!!!

Gespenster:
Viele Corgis sehen gerne Gespenster!


Es ist wichtig, dass sie von Anfang an umfassend und sehr sorgfältig sozialisiert werden.
Stichwort gute Hundeschule! Stichwort clickern!
Sie müssen schon als Welpe viel kennen lernen und man muß höllisch aufpassen, dass dabei nix schief geht! Sie haben ein Elefantengedächtnis!

Kinder:
Corgis sind wunderbare Spielgefährten für Kinder, wenn denn beide Parteien gut aneinander herangeführt wurden und gut erzogen wurden.
Nicht nur die Hunde, auch die Kinder!

Corgis und andere Hunde
Corgis sind wunderbare Spielgefährten für andere Hunde, wenn denn beide Parteien gut aneinander herangeführt wurden und gut sozialisiert wurden.
Ich will nicht verschweigen, dass es zuweilen Missverständnisse gibt. Wenn zum Beispiel das Team Corgi mit Radau und Hurra das Team Labbi überfällert, welches erst noch eine Beratung abhalten muß, ob, wie und wo man denn miteinander spielen könnte.
Das finden die Labbis nicht so pralle, und ihre Besitzer auch nicht unbedingt. Ist das Missverständnis geklärt, kann aber trotzdem ein eifriges Spiel daraus entstehen.
Corgis finden es prima, wenn einer (zum Spaß!) vorneweg rennt, dem man (zum Spaß!) hinterher jagen kann, was auch nicht unbedingt Jederhunds Sache ist. (obwohl es viele Hunde gibt, die das saugut finden!)
Und Corgis spielen gerne, indem sie sich am Kragen raufen, auch nicht wirklich auf der Favoritenliste jeder Hunderasse.



Einzeln gehaltene Corgis können aber problemlos lernen, sich auf das Spielverhalten anderer Rassen einzustellen, für zwischenhündische Kommunikation bieten viele Hundeschulen Welpenspielstunden an.
Das ganze Spektrum von Corgi-Spaß erlebt man aber nur, wenn Corgi und Corgi miteinander spielen. Darum haben so viele Corgi-Halter wohl auch mehr, als nur einen Corgi. Pembroke und Cardigan spielen übrings wunderbar miteinander, und die Kommunikation mit anderen Hütehunden klappt i.d.R. auch sehr gut.
Man sollte es nicht meinen, aber unsere wilden Corganten spielen phantastisch mit den Workoholics unter den Hunden: den Border Collies!
Ich habe mal eine Agility-Stunde erlebt, die praktisch nicht stattfinden konnte, weil ein hyperaktiver Beagle (nichts gegen Beagles im Allgemeinen!) mit seinem Gekläff alle nervte und jeden anderen Hund besteigen mußte. In der Pause dann wunderten wir Menschen uns, warum es so still war: Da saß der Radaubruder sehr kleinlaut in einer Ecke, links und rechts im Abstand von sechs-sieben Metern saßen auf der einen Seite der Border Collie aus dem Lehrgang, auf der anderen Seite der Corgi. Beide taten absolut nix, außer gucken, aber der Beagle wagte es nicht, auch nur ein Pfötchen zu rühren. Den Rest der Stunde konnten wir dann endlich vernünftiges Agility üben, mit einem sehr kleinlauten und braven Beagle...

Viele viele Corgis:
Gemeint ist nicht das kleine Rudel daheim, gemeint sind die Corgi-Treffen.
Das ist irgendwie nicht ganz so leicht, wie es den Anschein haben mag, vielleicht weil man sich nicht einfach nur unterwegs begegnet, sondern weil man meist ein Stück Weg miteinander geht?
Es hat sich gezeigt, daß der Enthusiasmus, mit dem die Corgi-Leute aufeinander zustürmen nicht in jedem Fall auch von ihren Corganten mitgetragen wird: Hunde haben nunmal von Harmonie eine etwas andere Auffassung, als Menschen.
Ich finde es klüger, hier ehrlich zu sein, sonst steht man möglicherweise unversehens vor einer saftigen Tierarztrechnung und/oder den Scherben einer Freundschaft. Also keine Corgi-Treffen??
Nee, wir wollen ja nicht den Corgi mit dem Bade ausschütten, aber einige kleine Vorkehrungen können helfen, Probleme zu entschärfen:

So bietet es sich vielleicht an, bei größeren Treffen einen "Master of Dogs" (eigentlich einen Master of Humans...*g*) zu ernennen, nach dem sich wirklich ALLE richten. Er (und NUR er bzw. sie) bestimmt, wann die Hunde angeleint bleiben, wann und wo und wie sie abgeleint werden, usw. usf.
Das klingt dämlich? Man staunt über sich selber, wie leicht man in der Wiedersehensfreude die einfachsten Grundregeln im Umgang mit Hunden verdrängt...

Weiterhin wäre es wichtig, daß JEDER Mensch seinen Hund IMMER im Auge hat.
Selbstverständlich? Nicht unbedingt einfach, in einer Meute von zwanzig apfelsinenfarbenen Pems!
Übrings geht's den Hunden anscheinend ähnlich, auch ihnen passieren ganz offensichtlich Verwechselungen und das kleine, rote Pem-Mädchen auf dem Spaziergang kann ja nicht wissen, dass man mit dem Pem-Mädchen daheim ein herrliches Bolz-Spiel zelebriert - und RATSCH! hat man das feinste Ohrenpiercing!

Der tut keinem was? Das mag zu Hause stimmen, aber so plötzlich mit drei Dutzend Mit-Corgis konfrontiert, packt Rüden zuweilen der Corgi-eigene Größenwahn, oder gesetzte Corgi-Damen erinnern sich an ihre Königinnenposition, oder kleine Corgi-Mädchen schieben Panik, daß ihnen das jemand ihren Menschen wegnehmen könnte.
Um so mehr, wenn eingeschworene kleine Rudel aufeinander treffen.
Bedenken wir das und seien vorausschauend und verantwortungsbewußt, dann kann auch so ein Corgi-Treffen für Mensch und Hund ein glücklicher Tag werden!

Beissen und Bellen:
Es wird ganz gerne geschrieben, dass Corgis gerne in die Waden kneifen, weil sie ja als Heeler dazu gezüchtet wurden.
Ich habe das bei keinem meiner Hunde festgestellt, höchstens, dass Bommel mich mal mit der Nase in die Waden stubst, wenn er sagen will:
"Hey, ich bin nass und will jetzt langsam nach Hause!"
Aber, ich würde jedem raten, auch schon beim Welpen den Ansatz dazu zu unterbinden, falls er ihn doch zeigen sollte…
Bellen, tja, Corgis bellen nunmal!
Sie sind ja nur kleine Hunde und mussten bellen, um das Vieh zu treiben.
Kein Corgi ohne Gebell, es gehört einfach dazu, sie brauchten es, um ihren Job machen zu können und sie sind außerdem auch noch vorzügliche, kleine Wachhunde!
Corgi-Gebell addiert sich nicht mit der Anzahl der Hunde, es potenziert sich!
Versteht mich nicht falsch, ich meine nicht, dass sie Kläffer sind oder dass man es ihnen nicht beibringen könnte, auch mal die Klappe zu halten!
Aber zu einem glücklichen Corgi gehört ein kleiner Radau (so hin und wieder) einfach dazu!
Bellen führt uns nahtlos zu

Kommunikation:
Kommunikation mit Hunden sollte in kurzen, prägnanten Worten bestehen, wenn man einen sofortigen Effekt wünscht.
Das ist bei Menschen auch nicht anders, ich meine, würde sich der Kapitän eines Schiffes erst zu einer langen Rede aufschwingen, liefe der Segler spätestens bei Absatz 1, Abschnitt 3.1.2. auf Grund.
Um wie viel effektiver ist dagegen:
Aaaaalle Mann an die Reffs und haaaaaaaaart backbord!!!
Bei der Gelegenheit (obwohl das eher in den Bereich Erziehung gehört) fällt mir ein:
Nicht vergessen: Ihr seid der Kapitän!
Corgis sollten es auf eurem Familienschiff maximal bis zum Steuermann bringen und auch das ist schon verheerend genug! Jedenfalls definitv mindestens einen Dienstgrad unter jedem Zweibeiner der Familie!
Solltet Ihr zufällig doch einen Käpt'n unter Euren Corgis haben solltet Ihr Euch umgehend selbst in die Admiralität delegieren!


Nochmal Nomen est omen: "Ahoi Käpt'n Blaubär"

Aber wir waren bei Kommunikation: kurze, prägnante Worte (über deren Bedeutung auf beiden Seiten Einigkeit herrscht!!!) schlägt auch jedes gute Hundeerziehungsbuch vor.
Wie man oben sieht, ist das grundsätzlich richtig, aber davon mal abgesehen, lehren uns unsere Corgis ziemlich schnell, dass man am Besten in ganzen Sätzen mit Ihnen redet! Auch wenn alle Verfechter traditioneller Hundeerziehung jetzt im Karree springen werden, Corgis verstehen das ausgezeichnet!
Außerdem ist es eh höflicher.
Eine Spezialität mancher Corgis ist das Freestyle-Jodeln: Ausdruck höchster Lebensfreude und höchsten Vergnügens.
Bommel z.B. ist ein Jodel-Caruso!
Rieke ist in dieser Beziehung eine Fehllieferung, aber nachdem wir auch hauchzarte Ansätze in dieser Richtung begeistert gewürdigt haben, jodelt sie mittlerweile schon recht anständig.
Blaubär, naja, ich weiß nicht, inwiefern Cardies wirklich jodeln, aber der Bär kann ziemlich deutlich: "HUNGER!" jodeln und "Mach endlich hinne, ich bin schon lange wach!!!" und noch so mehr, aber lassen wir das…
Bommel kann noch gnipfen, wie das technisch funktioniert, weiß ich nicht, aber ich weiß was es bedeutet… ;-)
Rieke erreicht dasselbe über den berühmten riekischen Augenaufschlag (aber ich bestehe darauf, dass sie sich zur Nacht abschminkt!!!)
Ansonsten verständigen sich Corgis noch über gewisse Geheimsprachen und verfügen über das absolute Gehör:
Soll heißen, sie verfügen über das absolut SELEKTIVE Gehör! 100%!!!
Zum Vergleich: ein durchschnittlicher 15jähriger pubertierender Knabe verfügt über eine Selektionsfähigkeit von etwa 80%, also etwa alle 14 Tage dringt doch mal etwas durch (Wenn du nicht SOFORT…..!!!)
Ich behaupte außerdem, dass meine Hunde meine E-Mails lesen. Woher sonst wären sie so gut informiert???



Pflege:
Da braucht's nicht soooo viel.
Allerdings, Corgis haaren stark. Durch hochwertiges Futter kann man die Zeit des Fellwechsels ein bissel in Grenzen halten. Tägliches Kämmen tut dem Hund wohl und ein nicht unansehnlicher Teil landet dann immerhin in der Bürste und nicht auf dem Sofa… aber nein, machen wir uns nix vor:
Die meisten Corgis haaren stark!!!

Gesundheit:
Darüber hab ich mir ja schon den Mund fusselig geredet.
Aber hier noch mal: kauft nur bei einem Züchter eures Vertrauens und legt die Latte Eures Vertrauens ruhig hoch, höher, am höchsten an!
Schaut Euch die Elterntiere gut an: die Ahnentafeln, die Bescheinigungen über HD und die Untersuchungsbögen der Augenärzte, wie der Welpe aufwächst, wie sorgfältig er sozialisiert wurde.
Achtet also besonders auf erbliche Augenkrankheiten (z.B. PPM, PRA), einen gesunden Bewegungsapparat schon bei den Elterntieren (Hüften, Rücken und Front!!!) und bei den Ahnentafeln auf Inzucht oder Linienzucht. Bei letzterem: Informiert Euch ganz genau!
MERKE: "Champion" oder "Best of Breed" oder "Best in Show" hört sich zwar sehr gut an, es bedeutet aber NICHT, daß dieser Hund auch zwingend der GESÜNDESTE Hund unter den Titelanwärtern war!!!!!

Bewegung:
"Na, der ist doch so klein und hat so kurze Beine, der braucht doch nicht viel, oder?"
DOCH!!!
Es gibt Leute, denen sind die Welsh Corgis etwas suspekt, wegen ihrer verhältnismäßig kurzen Beine.
Corgis waren in Wales seit ewigen Zeiten mit der Aufgabe betraut, Rinder zu treiben. Schlägt so ein Rindvieh aus, ist man besser so klein, daß man sich darunter weg ducken kann. Vermutlich waren es nicht mal die Bauern, die da selektiert haben, sondern die Rinder selber.
Heute, im Zeitalter der Technik, gehen nur noch wenige Corgis ihrem ursprünglichen Job nach, aus dem Hütehund ist vielerorts ein Familienhund geworden. Und/oder auch ein Agilityhund, Reitbegleithund, Wachhund, Stallhund, Schimmelsuchhund, Therapiehund, was ihr wollt. Ihre kurzen Beine stören sie dabei ganz und gar nicht.
Allerdings, eine Tendenz der letzten Jahrzehnte liegt mir denn doch schwer im Magen, und das ist die, dass mancherorts die Corgi-Beine immer kürzer gezüchtet werden, die Fahrgestelle immer tiefer gelegt werden.
Das ist nicht gut! Und da will ich mich den Mahnern anschließen: Liebe Züchter, achtet darauf, gesunde, fröhliche Corgis zu züchten, die sich in ihrem Körper wohlfühlen! Beinknospen sind "out", Lebensfreude ist "in"!



Aber ich schweife ab, sorry. Also, Bewegung:
Es gibt sicher kein Patentrezept, aber für Corgis gilt, was für alle anderen Hunde auch gilt:
Angemessene Bewegung!
Angemessen heißt: abhängig von Alter, Gesundheitszustand und Kondition des Hundes.
Corgis sind sportlich und bei entsprechender Kondition absolut wandertauglich.



Wir sind jedenfalls immer VOR den Hunden müde!
Besonders Welpen und Junghunde dürfen nicht überfordert werden, eine gute Lösung bei langen Strecken ist eine Welpentragetasche. Und auch sonst gilt es, die noch sehr weichen Gelenke so gut wie nur irgend möglich zu schonen…
Mit ein-zwei Stunden Auslauf täglich hast Du schon viel getan für einen gesunden Hund, gib ihm dazu noch eine Aufgabe, und du hast einen glücklichen Hund:

Sport mit Corgis:
Ein Hund kann ein prima Partner beim Sport sein, wenn Ihr für Euch und ihn eine passende Sportart aussucht, die Euch und ihm Spaß macht: Da wäre zum Beispiel...

Agility,
ja, ich glaub, wir waren nicht schlecht beim Agility, zumindest haben wir immer sehr sauber gearbeitet.



Es gibt tolle Agility-Corgis, aber bitte immer darauf achten, dass die Hindernisse in den für Corgis richtigen Höhen liegen und das Euer Tierarzt sein o.k. dazu gegeben hat.
Trotzdem konnte ich damit nicht so recht warm werden, aber das lag an mir, nicht am Hund und außerdem an der Tatsache, dass uns

Dogdance
einfach noch mehr Spaß gemacht hat!
Für die praktische Umsetzung möchte ich Euch empfehlen, es einfach mal auszuprobieren! Dazu braucht ihr nämlich nix, keine Geräte, keinen Hundeplatz, eigentlich nicht mal einen Trainingspartner, obwohl es zu mehreren deutlich mehr Spaß macht! Ihr könnt einfach anfangen, im Wohnzimmer oder auf der grünen Wiese, nur neugierig beguckt werdet ihr dann natürlich!

Hüten
Zitat: "Corgis sind Hütehunde, darum entfernen sie sich nie weit von ihrem Halter und jagen nicht…."


Ich habe das dem Bommel vorgelesen, der hat dazu nur gesagt:
"Ich entferne mich ja auch nicht von dir, sondern du von mir!"
Ich habe das der Rieke vorgelesen, die hat sich gewunden wie ein Aal und dann gemeint:
"Ich jage ja nicht, ich HÜTE!"
Kleine Schlaumeier!
Also, wie schon gesagt, Corgis sind Hütetreibhunde. Sie wurden dafür gezüchtet, effektiv und schnell, walisische Rinder (die einheimische Rasse in Wales sind die "Welsh Black") von A nach B zu treiben. Unkontrolliert hüten können eigentlich fast alle Corgis, kontrolliertes Hüten kann man sie lehren.
Tatsache ist, dass zumindest unsere Corgis auf Spaziergängen im Wald nicht mehr als ein-zwei Meter vom Wege abweichen. Ohne Leine. Auch nicht, wenn da ein Wildschweinherde im Dickicht lauert! (Mir hängt jetzt noch das Herz in den Kniekehlen!)
Es geht also. Und es ist auch wichtig, daß das geht, denn man ist ja schließlich Gast im Wald und will sich an der Natur erfreuen und sie nicht gefährden.

Zum Jagdtrieb bei Corgis kann ich ansonsten nicht allzu viel sagen, da ich ihn an keinem unserer Corgis mehr beobachten konnte, als es allgemein bei den meisten Hunden üblich ist. Das liegt aber möglicherweise daran, daß im Corgihouse so viele andere Tiere leben, daß jeder unserer Welpen schon von kleinauf lernt, sie zu respektieren und zu beschützen.


Zumindest (ver)jagen unsere Corganten Krähen, Reiher und Katzen mit viel Enthusiasmus und Erfolg vom Teich, ein Verhalten, welches wir bestärkt haben, um unsere Kois zu schützen.

Anhand dieser Beispiele könnt Ihr Euch ausrechnen, wie es um Obedience, Mobility, Flyball usw. steht.
Meine Corgis waren talentierte Filmhunde und ich weiß von begnadeten Fährtensuch-Corgis. Schlittenhunderennen fahren sich mit Corgis wohl nicht so gut, ABER, sie sind sich für keinen Spaß zu schade...;-)))



Geschichte der Rasse:
Corgis sind ………. Elfenhunde!
Ja, warum eigentlich Elfenhunde???
In Wales erzählt man sich eine sehr hübsche kleine Geschichte dazu:


Eines Abends, vor langerlanger Zeit, spazierte ein Corgi durch den Wald so für sich hin, als er plötzlich am Wegesrand eine schniefende, verheulte kleine Elfe fand, die sich den Fuß verletzt hatte.
Ob der Corgi nun wusste, ob es sich um eine Elfe handelte, weiß ich nicht, aber ich denke schon, denn es sind ja plietsche kleine Hunde!
Jedenfalls trug er sie auf seinem Rücken nach Hause. Hier dürfte er vermutlich doch etwas überrascht gewesen sein, als sie ihm eröffnete, sie sei die Elfenkönigin und als Dank für seine Hilfe, dürfe er den Sattel, auf dem er sie nach Hause getragen hatte, behalten! Seitdem haben alle Corgis einen Sattel auf ihrem Rücken, hmmmm….
Ich habe diese Geschichte einem kleinen, sehr pfiffigen Mädchen erzählt, was daraufhin andächtig über den "Sattel" in Bommels Fellstruktur strich, dann ein bissel in der Nase bohrte und fragte:
"Wo hatter denn mitten im Wald einen Sattel hergehabt???"
Auwei!
Die zweite Geschichte, warum der Pembroke so einen kurzen Schwanz hat, ist etwas gemeiner und geht so:
Die Elfe fand diese neue Art der Fortbewegung ziemlich lässig und bequem und darum befahl sie den Corgi immer öfter zu sich und ließ sich von ihm durch die Weltgeschichte tragen. Irgendwann hatte der jedoch die Faxen dicke (Die hat doch Flügel, soll die doch fliegen!) und blieb auf der faulen Haut liegen, als sie ihn rief:
Der Wortwechsel dürfte den meisten Corgi-Besitzern bekannt vorkommen.
"NEIN!"
"DOCH!"
"NEIN!"
"DOCH!"
"NEIN!"
"DOCH!" usw….
Der Elfe platzte der Kragen und sie verwünschte ihn:
"Ha, wenn du mich nicht trägst, dann soll dein Schwänzchen auf ewig in der Erde festwachsen!"
(Das hat man nun davon, wenn man Hoheiten den kleinen Finger, nein, die kleine Pfote reicht!)
Der Corgi fand das gar nicht lustig!
Er zog und zottelte so lange, bis das Schwänzchen nachgab (Autsch, das tut weh!) und seitdem isses nur noch halb so lang!
Was ein bezeichnendes Licht auf den Charakter des Corgis wirft!
Ihr seid gewarnt!
Übrings, DIESE Geschichte wurde von meiner kleinen Kritikerin kommentarlos akzeptiert, was wiederum ein Licht auf den Charakter dieser naseweisen kleinen Person wirft.
Unter uns: Auf den Vorfahren vom Riekeli müsste demnach eine ganze Elfen-Schulklasse gesessen haben, denn auf ihrem Rücken kringelt sich eine bezaubernde Welle von kleinen Sätteln:
"Fell von besonders schöner Struktur" heißt sowas dann im Hundeausstellungsdeutsch!

Ansonsten, Corgis inspirieren seit Jahrhunderten zu den schönsten Märchen und Legenden!


Graphik zum Märchen "Däumelinchen" aus dem Corgihouse-Adventskalender 2008


Ach ja, überhaupt Inspiratives - Corgis sind mächtig inspirativ und bei ihren Menschen immer mal wieder für den einen oder anderen Musenkuss verantwortlich:
Zeichnungen, Photos, Stickereien, Skulpturen bis hin zum Corgi-Quilt, es gibt ALLES!
Naja, fast alles. Auf den in die Rockies gehauenen Corgi wartet die Welt ja auch nicht wirklich, oder?


Corgi Quilt "Corgihouse", 2005 - 2008, 55 x 67 inch, Inschrift:
Inspiered and with much help of "Bommel", "Rieke" and "Blaubär"
Sponsored with love and patience by Aki
Created, designed, embroidered, handpieced and hand quilted by Billie Stahl, Berlin, Germany




Schließlich und endlich:
Ansprüche an den Halter:
Das meiste geht aus den vorangegangenen Punkten schon hervor, denke ich mal.
Was vielleicht nicht so unbedingt klar ist:
Menschen, die zu Corgis gehören, sollten möglichst kommunikativ und schlagfertig sein. Zumindest in unseren Breiten und in dichter besiedelten Gebieten…
Nicht weil die Corgis soviel quackeln, aber weil einem von Passanten pausenlos ein Ohr abgekaut wird!
Ist man nicht so wahnsinnig redselig, kann man stur die Klappe halten oder (wenn man nicht gar so unhöflich sein will) sich notfalls ein paar Standart-Anworten einpauken, denn die Kommentare ähneln sich eigentlich alle:
Beispiel gefällig?

Den Kalauer voran:
"Sind das die Hunde der Queen???"
"Nee, das sind MEINE!"

"Ist das nen Schäferhund-Dackelmischling?"
"Ähm, nein, das sind walisische Hütehunde, blablabla....."
(Herr, wirf Hirn vom Himmel!!!!)

"Hat der aber große Ohren!"
"Ja, finden Sie? Seine Schwester hat noch größere!"

"Ist der angemalt?"
"Ja, wir färben das täglich nach!"

"Die haben aber kurze Beine!"
"Ja, wir sind ja auch schon eine Weile unterwegs!"

"Sind das drei?"
"Ähmmm, ja!"

"Sind die echt??
"Ähmmm, ja!!"

"Beißen die???"
"Ähmmm... nein, aber ICH!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!"



Bie.st, 2005 (2010)




Weitere Homepages mit Rasseportraits "Welsh Corgi":










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