Dieses Textlein ist Ines gewidmet. Als kleines Dankeschön dafür, dass sie mich immer wieder aufmuntert, den Kopf oben zu halten…*knutsch* Als Topping gibt's den Einblick in die Corgihouse-Küche für kurze Zeit mal in groß. Btw., Baujahr 2006! Ich habe die kleinen Patzer belassen, sie haben ja auch ihren Charme... Bitte nur gucken und nicht klauen, dankeschön. Und nun Euch allen viel Vergnügen!


An allem ist bloß Ines schuld…:-D

Es ist mal wieder Zeit für etwas Kulinarisches, das heißt, wer nicht gerne kocht, der sollte hier wohl besser gleich wieder rausklicken…;-)
Ich möchte auch vorausschicken, dass das Lesen auf eigene Gefahr erfolgt. Man weiß ja nie, was man so auslöst. Schmetterlingseffekt und so, Ihr wisst schon. Seit ich meinen Mäusen täglich gehackte Kräuter mit ins Futter gebe, grasen sie ja auch durch den Garten, "jäten" allerhand Grünzeug - und verputzen es dann...:-O

Aber von Anfang an.
Das Corona Virus hat viele von uns vor große Probleme gestellt, bzw. tut es noch, und es hat viel Kummer gebracht. Krankheit, Existenzangst, Vereinsamung… bis hin zur Klopapierkrise…*kopfschüttel*
Manchmal sind es aber auch die eher kleinen Probleme, die einen zuweilen in den Wahnsinn treiben wollen.
So war das bei mir zu Ostern 2020 und der Tatsache, dass ich zwar sehr liebevoll mit einem gewaltigen Schokohasen beschenkt worden war, aber andererseits ohne auch nur ein einziges, winziges, klitzekleines Hühnerei in die Osterfeiertage starten musste.
Die Läden waren leer gekauft und das Einzige, von dem es wirklich reichhaltig gab war: Nichts.
Nicht mal ein lausiges Bodenhaltungs-Ei lungerte noch irgendwo herum, und das hätte ich schon aus Prinzip nicht gekauft.

Nun werdet Ihr - nicht ganz zu Unrecht - sagen, das ist ja nun schon Jammern auf sehr hohem Niveau.
Das mag stimmen. Aber Fest- und Feiertage sind für Jemanden, der einen geliebten Menschen verloren hat, oft heimtückische Fallen und es gilt sie zu überstehen - möglichst ohne weiteren Schaden zu nehmen.
In den Jahren davor hatte ich mich Ostern damit abgelenkt, die verrücktesten Eierbemalungen und selbst gemachte Natur-Farben auszuprobieren, in diesem Jahr war es damit nun Essig.
Das Einzige, was ich hatte, waren einige Eier im Gefrierschrank. Falls Ihr das nicht wissen solltet, man kann Eier prima auch mal auf Vorrat einfrieren, zum Beispiel wenn man (so wie ich) nicht weiß, ob man aus gesundheitlichen Gründen immer regelmäßig einkaufen gehen kann. Falls Ihr es mal ausprobieren wollt, es funktioniert nur ohne Schale und darum am Besten in so kleinen Förmchen für Minikuchen o.ä. Der Vollständigkeit halber, es funktioniert auch sehr gut mit frischer Hefe. Die nächste Hefe-Krise kommt bestimmt...*arrghh*

Aber zurück zu unserem Osterdesaster. Bestenfalls würde ich also Rührei haben - und hat jemand schon mal versucht, ein Rühr- oder auch Spiegelei zu bemalen??? Ostern ohne Frühstücksei, das ist doch mindestens wie Weihnachten ohne Baum oder Corg ohne anten…:-(

Aber an diesem Punkt kam meine wie immer hochpraktisch veranlagte Freundin Ines ins Spiel.
Sie hörte sich mein Gejammer an und meinte dann lässig:
"Mädchen, was du brauchst, ist ein Egg Coddler."
"Hä???"

Nun, alle die gerne mal den British Life Style zelebrieren, werden jetzt wohl mit den Augen rollen und vermutlich peinlich berührt denken - wie kann man bloß so hinterm Mond leben? Man kann, bzw. Billie, die kann.
Es stellte sich heraus, ich kannte die Dinger schon, aber eher so zweckentfremdet als Töpfchen für Marmelade, Wurmkuren, Büroklammern, Schnürsenkel, Antibabypillen, etc.
Und ich kannte auch "verlorene", also pochierte Eier, allerdings hatte die Art, wie meine Mutter die machte, eher was von Uni-Mensa als mit kulinarischem Hochgenuss zu tun.

"Wozu in aller Welt braucht man denn bitte einen extra Eierkocher, wenn man das Ei auch in der Schale kochen kann?"
fragte ich darum nicht sehr einsichtig.
"Nun", parierte Ines, "zum Beispiel, wenn man wegen Corona-Hamsterkäufern nur tiefgefrorene Eier im Haus hat!"
"Touché, Mr. Stringer." seufzte ich.
Ines erbarmte sich meiner:
"Du kannst noch alles Mögliche dazu tun, Kräuter, gedünstete Zwiebelringe, Schinken und so weiter."

Ich wurde neugierig, sehr, Sehr, SÄÄÄRRRRR neugierig! Und bemühte das Internet um Auskunft:

Der gemeine Egg Coddler (korrekt: egg coddler) hat also seinen Ursprung in Great Britain und weiträumiger Umgebung. (Ich will ja niemanden diskriminieren und schon gar nicht, dass mir die Iren auf's Dach steigen!) Sicherlich ist die Idee auch anderswo bekannt, heißt dann aber auch anders, z.B. ÄGGCØDDLER…*lol*
Egg Coddler kommt von "coddle" - verhätscheln und genau das ist es, was das kleine Koch-Wunder (meist aus Porzellan oder feuerfestem Glas) auch tut: Man verhätschelt das Ei und damit auch sich selbst, sowohl Magen als auch Gemüt. Im Grunde ist es nichts, als ein kleines Gefäß mit Deckel, welches in ein Bad aus kochendem Wasser gestellt wird, wodurch der Inhalt dann gart.


Aber welch eine Schlemmerei!!
Ich habe seitdem bereits die wildesten Zusammenstellungen ausprobiert, und nur ein einziges Mal dabei Schiffbruch erlitten: Beim allerersten Mal.
Ich hatte ja noch keinen "richtigen" Egg Coddler, hatte aber gelesen, dass man im Prinzip z.B. auch ein kleines Weck-Glas mit Klammern verwenden kann. Das mag auch stimmen, aber ich hatte das erste Gläschen viel zu voll gefüllt, so dass alles auslief und eine fürchterliche Sauerei im Topf ergab.
Ein paar Tipps und Rezepte finden neugierig Gewordene später am Ende dieses kleinen Textes.

Die Meisten fragen sich jetzt sicher schon, wann denn nun eigentlich endlich die Corgis ins Spiel kommen würden!
Die Antwort ist einfach, spätestens beim zweiten Versuch, also dem ersten so richtig gelungenen Versuch - und dann allen weiteren.
Die Sache hat nämlich einen gewaltigen Haken, und zwar nicht nur oben am Deckel: Egal, ob man nun Reste verwertet oder was extra für den Coddler mixt, es bleibt höchst selten etwas, was die Corganten ausschlecken könnten! Kaum einmal eine Pfanne, fast nie einen Topf und auch den Coddler selbst putze ich immer so fein säuberlich aus, dass nicht einmal Atome übrig bleiben!
Und selbst wenn tatsächlich was übrig bliebe, der innere Metallrand der klassischen Egg Coddler ist oft so scharf, dass man damit problemlos einen Finger skalpieren kann.
Erwiesenermaßen…*autsch* Muss man ja nicht unbedingt an Corgi-Zungen austesten, nicht mal an Himmelblauen Cardis, die auch mal gerne Eierbecher, Glasmurmeln oder Gehwegplatten anknabbern.
Der Inhalt des Coddlers ist jedoch auch jedes Mal so lecker, dass man geradezu automatisch in "Mmmmmhss!" und "Ohhss!" oder "Läckaaaaa!"-Schreie ausbricht, was meine Mäuse nicht zu Unrecht zu der Annahme führt, dass sie gerade ganz gewaltig was versäumen. Ich bin ein sentimentaler Mensch und darum blieb mir dann das Egg doch etwas im Halse stecken, coddled hin oder her.

Ich nehme an, Ihr ahnt es schon.
Jawohl, man kann Coddled Eggs auch für Hunde machen, vorausgesetzt, man ist halt ein bissele - nun, halt wie ich.
Es ist sogar super-easy und wäre darum vielleicht auch bei Euch ein Highlight wenn mal wieder ein Corgant oder Corgant ehrenhalber Geburtstag hat oder Ostern/Pfingsten/Weihnachten ist oder so…;-)
Rezept-technisch funktioniert es wie bei unseren Rezepten auch, nur dann natürlich mit dem (feuchten) Hundefutter, was ihr auch gewöhnlich nehmt und mit den Regeln, die jeder auch normalerweise beachtet, also, was Hunde fressen dürfen und was eben nicht.
Oder, ihr probiert mal was Besonderes aus, z.B. mit vorgegartem Fleisch, Fisch oder Leber etc. Wenn's fertig ist, aus dem Coddler stürzen, abkühlen lassen und die leckere Hunde-Geburtstagsüberraschung ist fertig!
Sagt es bitte nicht Poppy, aber ich habe in die lauwarme Herrlichkeit inzwischen auch schon Medikamente hineingemogelt, die die kleine Lady vorher vehement abgelehnt hatte. Ihre feine Hundenase hat den Braten zwar sicher trotzdem gerochen, aber die Versuchung war dann doch zu groß! War eben einfach zu "Läckaaa!"…:-D

Die Portionen sind klein, also besteht eher wenig Gefahr, dass die "verhätschelten Eier" später auf den Hüften landen. Weder auf unseren, noch auf denen der Corganten.
Und wenn doch, dann sagt Ihr eben: Ines ist an allem schuld! Genau! So mache ich das auch bloß...;-)

Ein paar Tipps:
Die klassischen Egg Coddler gibt es gewöhnlich in drei Größen:
Normal oder Standard Size - für ein Ei.
King size - für zwei Eier (oder einem Ei, sowie allerhand Leckereien!)
Maxime size - für drei bis vier Eier
Es gibt auch Zwischengrößen, z.B. die Jumbo size, siehe Link am Ende der Seite!
Noch ein kleiner Warnhinweis: Für Leute vom Schlage der Jäger und Sammler stellen die kleine Gefäße eine gewisse Suchtgefahr dar. Die meisten sind nämlich hinreißend schön. Sie wurden bis in die 80er von der Englischen Firma Royal Worcester hergestellt, soll heißen, alles, was es heute in dieser Richtung gibt, sind im Grunde Antiquitäten. (Edit: u.a. von dieser Firma, siehe Link ganz unten!!)
Aber es gibt auch welche ohne viel Firlefanz, für die Puristen unter uns, z.B. aus Jenaer Glas bzw. von Schott Glas, etc., und nette, neuere Modelle, die zum Teil auch sehr witzig sind.


Ich, ähm, habe inzwischen bereits zwei von den kleinen Pötten. Siehe Photo - diese Beiden sind von "Bia", sozusagen "The Next Generation" und waren darum auch durchaus erschwinglich.
Aber ich liebäugle natürlich bereits mit einem ganz bestimmten Dritten, schließlich sind wir drei Personen …*unschuldigguck*
Und verzehre mich heimlich nach einem "Großen" und einem mit Weihnachtsmotiv und einem mit Ostereiern, und einem mit… na, und so weiter.
Also, Ihr seht, was ich meine!!!

Außerdem braucht Ihr noch einen Topf mit kochendem Wasser, welches bis knapp unter den Rand des Beginns des Deckels des Coddlers reichen soll, ihn aber keinesfalls bedecken darf. Aufpassen muss man, dass es nicht zu sehr kocht, sonst kippt der Egg Coddler möglicherweise um und Ihr habt u. U. die gleiche Sauerei, die ich bei meinem allerersten Versuch hatte.
Von solchen Unfällen mal abgesehen, mit das Beste an dieser Art der Zubereitung ist, man erhält ein (meist) herzhaftes Frühstück ohne den normalerweise unvermeidlichen Koch- und Brutzelgeruch, der am frühen Morgen ja nicht jedermanns Sache ist.
Die Kochzeiten sind je nach Rezept und Coddler und Menge der Coddler in einem Topf sehr unterschiedlich. Sie reichen bei meinem Herd von sechs bis hin zu über fünfzehn Minuten.
Verquirltes Ei braucht z.B. meist länger, als eines, was man mit intaktem Dotter in den Coddler gegeben hat, man möchte ja in diesem Fall meist, dass zwar das Eiweiß gestockt, aber das Eigelb nicht schon zu Beton geworden ist.
Müsst Ihr halt ausprobieren, Ihr könnt auch durchaus mal den Coddler aus dem Wasser angeln, nachschauen und noch mal zurücksetzen, wenn die Masse noch nicht gar ist. Oder ausprobieren, ob ihr den Coddler auch mal mit aufgesetztem Kochtopfdeckel vor sich hin köcheln lasst, das spart Zeit und Energie.
Im Dampfgarer soll es auch funktionieren, dazu habe ich aber keine eigenen Erfahrungen.
Wichtig finde ich es, den Coddler vor dem Befüllen gut einzufetten (z.B. mit Butter oder Olivenöl o.ä.). Und noch ein Tipp, bei Coddlern aus Porzellan sind die Deckel oft etwas empfindlich und sollen weder oben am Ring und auch keinesfalls zu fest zugedreht werden.
Von allem, was Ihr zum Ei dazugebt, braucht Ihr nur mini-mini-minimale Mengen! Wieviel genau, hängt von der Größe Eures Coddlers ab und von dem Geschmack, den Ihr erreichen wollt.
Und man muss nicht jedes Mal extra dafür kochen!! Das lohnt sich ja meist überhaupt nicht. Wenn Ihr sowieso kocht, könnt Ihr von vielen Dingen immer mal wieder ein bissel was zur Seite stellen und im Kühlschrank oder auch Gefrierschrank aufbewahren, damit es am Sonntag im Egg Coddler landen kann, ohne dass Ihr den halben Sonntagmorgen in der Küche verbringen müsst.
Tatsächlich funktionieren auch Weckgläser (mit Klammern) sehr gut, sofern man sie nicht überfüllt. Der Inhalt geht beim Garen oft noch etwas auf, das sollte man beim Befüllen immer beachten.
Am Besten, Ihr mixt die Menge in einem separaten Schüsselchen und merkt Euch, wie voll die Schüssel sein darf, damit der Coddler später maximal zu drei Vierteln gefüllt ist. Dafür den Mix immer mit dem Ei beginnen.
Für die Morgenmuffel unter uns: So ein Coddler kann in vielen Fällen auch schon abends befüllt werden, und die Nacht im Kühlschrank verbringen. Dann muss man ihn morgens nur noch herausnehmen, allerdings verändert sich in diesem Fall die Kochzeit etwas.
Ich hab immer ein bissel Angst, das gute Stück könnte platzen, wenn er so durchgekühlt ins kochende Wasser gestellt wird, und wärme das Porzellan dann etwas vor. Passiert ist aber noch nie was. Überhaupt sollte man das Coddled Egg nach Ende der Kochzeit relativ zügig servieren, weil es anderenfalls meist noch ein bissel nachgart.

Zum Coddled Egg passt von Toast, Laugenbrezn, Sauerteigbrot, selbst gebackenen Brötchen bis hin zu Pumpernickeln so ziemlich alles.


Ich mag am Liebsten auch noch einen frischen Salat dazu, z.B. Roten Chicoree oder Eisbergsalat.
Zur süßen Variante passen Scones, Varianten von "Falschen Prinzen" (French Toast) bis hin zu einem Klecks Sahne.
In diesem Fall könnt Ihr Euch dann aber nicht mehr damit rausreden, dass Ines Schuld wäre…:-D


Varianten (alles für jeweils ein mittelgroßes Ei und einen Coddler in King Size):

Einfachste und meist übliche Variante: Käsestückchen, Schinkenstückchen und Ei in einen Coddler schichten - und im Wasserbad kochen.

Ein bissel Raffinierter: Mix aus gehobeltem Käse je nach Wunsch (je deftiger der Käse, umso deftiger am Ende der Geschmack), vorgedünstete Zwiebelringe, Ei einschichten, mit Käse enden und Kresse bestreuen - und im Wasserbad kochen.


Die mediterrane Variante: Mozzarella-Scheibchen, Cherry-Tomädchen, Basilikum, Ei, Gewürze - und im Wasserbad kochen.

Für Spargelfreunde passend zur Saison: Zwei Stangen Spargel in dünne Scheiben schneiden und in etwas Fett in einer Pfanne kurz anbraten. Hauchzart salzen. Schon jetzt Gedicht!
Nicht zu lange garen, wie alles andere auch, gart es ja im Coddler noch nach. Mit einem verquirlten Ei, Muskat, etwas geraspeltem Käse, einigen winzigen Tupfern Frischkäse und Petersilie locker mischen - und im Wasserbad kochen.

Kleines Anekdötchen am Rande: Wenn einer ernsthaft auf die Idee kommt, zwei einzelne Stangen Spargel zu kaufen, dann kann es schon mal passieren, dass die Verkäuferin lautstark durch den halben Laden ruft:
"Mensch, wat wollnse denn bloß midde zwee poplijen Sparjelstangn?!?"
Und wenn man das dann versucht zu erklären, rücken die anderen Kunden nach und nach immer näher, schiere Neugier auf die Maske geschrieben. Der gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsabstand wird dann millimetergenau ausgereizt! Da sich im Grunde aber alle mehr oder weniger kennen, die gerne Samstagmorgens fernab vom Trubel gemütlich einkaufen gehen, könnte man es großzügig als einen "erweiterten" Hausstand auslegen. Oder vielleicht als Feierlichkeit von bis zu fünf Personen…?



Herzhaft: Vorgebratenes Hack und Zwiebel, mit Ei, Tomatenscheibchen, Gewürzen und Käseraspeln - und im Wasserbad kochen.

Maritim: Fein geschnittenen Lachs würzen, mit Ei, Crème fraîche, hauchfeinsten (!) Porreescheiben und Dill mischen - kochen. Schmeckt auch mit Räucher- oder Graved Lachs.

Hawaii: Mit gegartem Hühnchen, Ei, Ananas, Crème fraîche etc.

Zwar ein bissel ein Widerspruch in sich, aber es geht auch ohne Ei, dafür z.B. mit Käse. Das geht dann ein bissel in Richtung Käsefondue, war aber nicht ganz so mein Ding.
Oder Ihr orientiert Euch an Auflaufrezepten, z.B. Gemüse wie Brokkoli, Möhrchen, Spinat habe ich schon ausprobiert und für gut befunden. Das wäre sicher auch etwas für die Vegetarier unter uns.
Ob man ein veganes "Ersatzei" mit veganem "Ersatzkäse" und veganem "Ersatz Crème fraîche" etc. im Egg Coddler garen kann, weiß ich nicht, vermute aber, irgendwas mit einem netten Gemüs und z.B. Mandel- oder Kokosmilch sollte schon funktionieren.

Wenn es süß sein soll, experimentiert doch mal mit Waffel- oder Eierkuchenteig, aber aufpassen, der ging bei mir noch mehr auf, als die herzhaften Varianten. Dazu z.B. frische Erdbeeren…mjam.
(Edit: Porridge gelingt auch ausgezeichnet!!)

Oder ganz einfach z.B. frische Apfelstückchen, Orangensaft, Ananasstücken oder Aprikosenstücken, drei - vier gehackte Mandeln, etc. mischen und Vanillesoße dazu servieren. Das war lecker! Oder ein Stück weiße oder dunkle Schokolade darin schmelzen lassen. Oder was auch immer Euch Eure Inspiration eingibt…:-)

Am Schluss noch eine Rezeptidee, only for Kräuterweib*er!
Ein Ei, etwas Crème fraîche, etwas milden Schnittkäse wie z.B. jungen Gouda, einen Hauch Salz und dazu in Scheibchen geschnittene Knospen vom "Großen Bocksbart". Auch das magische Auge isst ja bekanntlich mit, also noch ein bissel frisch gehackte Taglilienblüte dazu. Hex - hex und guten Appe..!

Mal sehen, was uns das nächste Jahr bringt, vielleicht bemale ich dann ja Egg Coddler...;-)
Wie wünschen Euch allen viele gute Ideen und entspannte Sonntagmorgen-Frühstücke!
Billie, Poppy & Mr. Kringle


Anhang:

Hier kommt ein weiteres Beispiel, dankeschön liebe Ines für das schöne Photo:



Ein Familienerbstück, dankeschön liebe Flora für das schöne Photo! Die fehlende Klammer finden wir schon noch irgendwie...:-)



Hier kommen drei Photos, die eine wundervolle Sammlung und auch die ganze Schönheit der älteren Egg Coddler zeigen, außerdem auch die Unterschiede in den Größen.
Die Autorin möchte nicht genannt werden, aber ich habe ihre freundliche Genehmigung, die Photos zu zeigen - TROTZDEM, sie gehören ihr, nicht mir! Das Wasserzeichen ist also nur dafür da, um jemanden an die Wand zu nageln, falls derjenige diese Bilder ohne Genehmigung klauen sollte!
Für alle andern: einfach genießen... und Rezepte ausprobieren!
Danke [PG....schubbedidu-etc.]. Da geht mir das Herz auf. Heißen Dank, du hast mir einen schwierigen Tag besser gemacht...xoxoxoxo





Die moderne Variante für's Büro, sprich: Mikrowelle!



Und hier noch ein Link für die Hard Core Fraktion: www.egg-coddlers.com Da bleibt kein Auge trocken...;-)



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